Wald-Engelwurz

Angelica sylvestris
Doldenblütler (Apiaceae)


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Die Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Engelwurzen (Angelica) in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Diese Art wird selten als Heilpflanze genutzt.

Beschreibung

Die Wald-Engelwurz ist eine mehrjährige, dunkelgrüne Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist aufrecht, röhrig und weißlich bereift. Die Laubblätter sind groß, die Grundblätter können eine Länge von 30 bis 60 Zentimeter erreichen. Sie sind rau, unterseits behaart und zwei- bis dreifach gefiedert. Die Fiedern sind bis zu 8 Zentimeter lang, eiförmig-länglich und stachelspitz. Die Blattstiele sind nach oben hin rinnig vertieft.

Die Doldenstrahlen sind 20 bis 30 Zentimeter lang und flaumig behaart. Sie tragen die Döldchen, an denen sich die 2 Millimeter großen, weißen oder rosa gefärbten Blüten befinden. Die Dolden können einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimeter erreichen.

Blütezeit ist von Juni bis September.

Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 22.

Vorkommen

Die Wald-Engelwurz kommt in ganz Europa, in der Türkei, in Syrien, Georgien, in Sibirien und in Xinjiang in Auwäldern, Schluchten, Flachmooren, nährstoffreichen Sumpf- und Feuchtwiesen, Saumgesellschaften, und Staudenfluren in Höhenlagen von 0 bis 1800 Meter vor. Sie ist in Mitteleuropa hauptsächlich in Gesellschaften des Calthion – z. B. im Angelico-Cirsietum oleracei oder des Filipendulion-Verbandes zu finden.

In den Allgäuer Alpen steigt sie in Vorarlberg zwischen Warth und Hochkrumbach bis zu 1600 Metern Meereshöhe auf.

In Kanada kommt diese Art in den Bundesstaaten Ontario, Québec und Neuschottland vor.

Unterarten

Man kann in Europa folgende Unterarten unterscheiden:

  • Angelica sylvestris subsp. sylvestris (Syn.: Angelica sylvestris subsp. montana (Brot.) Nyman)
  • Angelica sylvestris subsp. bernardae Reduron: Sie kommt in Europa in Portugal, Frankreich, Korsika, Großbritannien, Island, Deutschland, Österreich, Tschechien, Italien, Rumänien und in der Ukraine vor.

Trivialnamen

Für die Wald-Engelwurz sind oder waren, zum Teil nur regional, auch die Bezeichnungen wild Angelica, Angeliken (Mecklenburg), Angolkenwörtel (Altmark), Baumtropfen (Graubünden), Beeriblosa (St. Gallen, Werdenberg), Blasröre (Bern, Glarus), Brustwurzel, Büchel (Graubünden), Buchalter, Dudla (St. Gallen, Oberrheintal), Geißfuß, Giers, Guga (St. Gallen bei Sargans), Hirtenpfiff (mittelhochdeutsch), Läuskraut (Eifel bei Kerpen), Ledepapencruyd, Ledepipencrud, Ledespypenkrud, Ledpfeifenkraut, Luftwurz, Piffencrud, Pipencrud, Schoter (Henneberg), Spickrohr (Bern, Glarus), Spitzguga (St. Gallen, Sargans), Spritze (Bern, Glarus), Sprotza (St. Gallen), Waldröre (St. Gallen) und Wundkraut gebräuchlich.

Belege

Literatur

  • Bruno B. Kremer: Wildblumen (= Steinbachs Naturführer.). 1. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-4278-3.

Einzelnachweise

Weblinks

  • Wald-Engelwurz. In: FloraWeb.de.
  • Wald-Engelwurz. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
  • Angelica sylvestris L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  • Verbreitung auf der Nordhalbkugel aus: Eric Hultén, Magnus Fries: Atlas of North European vascular plants. 1986, ISBN 3-87429-263-0 bei Den virtuella floran. (schwed.)
  • Thomas Meyer: Engelwurz Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei Flora-de: Flora von Deutschland (alter Name der Webseite: Blumen in Schwaben)

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